Kategorie-Archiv:Senfkultur

Der VG – Wort Beitrag

Kennt ihr das, wenn man irgend etwas schreiben muss, nur, um Satzzeichen für die VG-Wort zusammen zu bekommen?

SO ist es mit diesem Beitrag auch, er ist eigentlich nur dazu da, damit viele Menschen darauf klicken, nur  um fest zu stellen, dass total sinnlose Informationen hier hinterlegt sind. Ja, genau, total unwichtig und wertlose Informationen, die nichts anderes tun, als die notwendige Anzahl an Worten und Buchstaben zusammen zu kriegen, damit es eine Zählmarke rechtfertigt. Und weil dieser Beitrag so abgrund tief ehrlich an dieser Stelle ist:

Sie werden hier an dieser Stelle auch nichts anderes finden, als einen völlig sinnlosen Webseitenfüller!

Und da stehe ich auch zu, denn ich muss ja auch zusehen, dass meine Klickzahlen stimmen, denn wenn die Klickzahlen stimmen, stimmen auch die Seitenbesucher und wenn die Seitenbesucher stimmen, dann … weiß ich auch nicht, was ich damit will, da ja ansonsten hier auch keinerlei Werbung eingeblendet wird.

Denn Werbung finde ich persönlich doof, aber mit genug Klickzahlen durchaus profitabel. Aber das ist eine andere Geschichte.

Wenn Sie aber keine Werbung hier wollen, dann können Sie auch über paypal (ja, neues BUZZ-Word) spenden (und noch eins) …

Wenn man jetzt einen sinnlosen Text im Internet nach oben schieben will und sogar offizielle Regierungsseiten zu Besuch haben möchte, muss man jedoch einen Schritt weitergehen und entsprechend Worte einbauen, die eine berühmte rote Lampe beim Scannen von Webseiten auslöst:

– Übrigens fehlen gar nicht mehr so viele Worte, bis die Marke gesetzt werden darf – 

Da wäre so ein schönes Wort wie bombig …

Das Wetter wird heute bombig, Wir sollten den Rasen sprengen gehen!

Der Satz sagt im deutschen Sprachgebrauch aus, dass man den Rasen mit einem Rasensprenger bewässern will! Aber beim Wortscan landet man bei “bombig” und sprengen” – im Englischen Sprachgebrauch gibt es das Wort bombig übrigens nicht, aber bomb = Bombe .

Und in diesem sinnlosen Fülltext steht das nächste BUZZ-Word bereit:

  • bombig
  • bomb
  • sprengen

Ja, und da ist auch der Querbezug zu einer Exkplosion nicht weit her geholt. und jetzt haben wir schon drei Worte eingebaut, die in dieser Kombination eine echte Gefahrensituation implizieren kann. Und mit Gefahr haben wir ganz viel schon eingebaut, dass alle Geheimdienste diesseits der Dämmerung mit auf diese Seite schauen.

Übrigens ist die Zahl der Worte inzwischen ausreichend, und das bedeutet, hier an dieser Stelle verabschiede ich mich. Aber keine Sorge, es wird an einer anderen Stelle weitergehen …  Nämlich dann, wenn ich nicht weiß, was ich schreiben soll und mal wieder irgend so ein Artikel durch das Internet gurken muss, nur um alle zu nerven.

Das Leben eines Webseitenbetreibers kann schon manchmal echt hart sein …

 

 

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Jetzt gibt der Frühling richtig gas…

Die letzten Jahre kennt man das eigentlich so, dass direkt zum ersten April hin das Wetter eher beschaulich oder alternativ bescheiden ist …

Unlängst war sogar mal Schnee bis Ende Mai auf Hamburgs Straßen unterwegs gewesen, was zugegeben doch hoffentlich ein Ausrutscher in den Launen der Natur war. Naja, auf jeden Fall ist endlich der Frühling da, und wenn man sich die Natur anschaut, will der Winter eigentlich gar nicht mehr wirklich zurück kehren:

 

Kurz gesagt ist der Frühling gerade auf dem besten Weg, allen richtig Freude zu machen und nachdem die Uhrzeitumstellung auf die Sommerzeit überstanden ist, kann man getrost sagen:

Ja, der Sommer kann kommen….

Wobei ich persönlich jetzt ehrlich gesagt sagen muss, dass der Winter auch seinen Charme hat.

Da wäre zum Beispiel die Tatsache, dass der Frühling die letzten Jahre nicht unbedingt sinnvolle Temperaturen angeboten hat:

  • Morgens: 0°C
  • Mittags: 22°C
  • Abends 7°C

Und die wichtigste aller Fragen: Was zieht man da an, um keine Frühjahrsgrippe zu bekommen.

Umgekehrt, wenn man dieses unglaubliche Blumenmeerportrait anschaut, war es echt lange genug kalt und es ist schön, endlich wieder raus zu kommen, ohne eine brutale Winterrüstung.

In diesem Sinne:

Winter ade … scheiden tut weh …

So will es das alte Volkslied 🙂

 

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Schnappschuss des Tages

Wir sind mit unserem Simulator durch das Universum gezuckelt und haben uns irgendwo 500 Lichtjahre entfernt völlig verflogen …

Und da kam dann plötzlich die Frage auf, wie weit man eigentlich geflogen sein muss, um so eine Entfernung zurück gelegt zu haben – Elite Dangerous hat nämlich das ehrgeizige Ziel, das Universum in Echtzeit so abzubilden, wie es tatsächlich ist, und zwar mit seiner gesamten Ausdehnung.

Und da muss man jetzt in diesem Zusammenhang einmal verstehen, was ist eigentlich ein Lichtjahr, denn anders als vermutet, ist das keine Zeitangabe, sondern tatsächlich eine Maßeinheit für die Entfernung. Das Jahr ist an dieser Stelle ein wenig verwirrend, da es eine Zeiteinteilung wiedergibt. Und ganz genau betrachtet, ist das zudem noch nicht einmal wirklich falsch. Es ist eine Mischung aus Zeit und Entfernung, die parallel zur AE -Astronomische Einheit verwendet wird.

Kosmische Entfernungen sind so groß, dass sie mit einem normalen Maßstab zwar berechenbar sind, aber nicht wirklich vorstellbar – oder können Sie sich jetzt aus dem Bauch heraus 18 Milliarden Meter vorstellen? Die Gegenfrage ist natürlich, warum ausgerechnet diese Zahl… Nun, da komme ich gleich noch einmal drauf zurück.

Ein einfaches Rechenbeispiel für die Grenze menschlicher Vorstellungskraft:

Entfernung Erde – Mond: 384.400 km und ein paar Zerquetschte mehr oder weniger …
Einmal um die Erde am Äquator: 40 000 km
Ein Mensch zu Fuß: ca. 2 – 5 Kilometer in der Stunde

Wenn Sie die Entfernung zum Mond zu Fuß zurücklegen wollte, könnten Sie jetzt ganz einfach ausrechnen, wie viele Stunden und Jahre Sie dafür benötigen. Und jetzt stellen Sie sich mal diese Zeit vor – das kann man nicht!

Gehen wir noch einen Schritt weiter:

Die Entfernung von der Sonne zum Saturn beträgt unfassbare 1429 Milliarden Kilometer …
Als Zahl geschrieben ist das 1429 000 000 000 km – und das Ende der Nullen ist noch lange nicht in Sicht, astronomisch betrachtet ist das tatsächlich “hier um die Ecke”.

Kurz gesagt:

in Stundenkilometern braucht man hier gar nicht mehr anzukommen, es sprengt den Sinn der  Berechnungen…


Man benötigte also eine neue Einheit, die den enormen Entfernungen gerecht wird, und hat dazu als Grundlage das wohl schnellste, was es gibt genommen:

  • Licht

Licht ist faszinierend, es kann sich nicht so ganz entscheiden, ob es eine Welle oder ein Teilchen ist, und ist einfach nur schnell:

eine Lichtsekunde (1 Ls): 299 792,458 km ≈ 300 000 km = 300 Millionen Meter

Also legt das Licht in einer Sekunden etwa 300 000 Kilometer zurück

Daraus ergeben sich dann Zahlenwerte, mit denen man gut rechnen kann:

Lichtminute (1 Lm): 17 987 547,48 km ≈ 18 000 000 km = 18 Milliarden Meter
Lichtstunde (1 Lh): 1 079 252 848,8 km ≈ 1 080 000 000 km = 1,08 Billionen Meter
Lichttag (1 Ld): 25 902 068 371,2 km ≈ 26 000 000 000 km = 26 Billionen Meter
Lichtjahr (1 Lj): 9 460 730 472 580,8 km ≈ 9,5 Billionen km = 9,5 Billiarden Meter

Wenn man jetzt einen Himmelskörper hat, der weit … sehr weit (!) weg ist, kann man auf diese Weise 244,15 000 000 000 Km mit 25,7 Lichtjahre abkürzen.

Um das ganze jetzt noch ein wenig komplizierter zu gestalten:

1 AE  =  499,004784   Lichtsekunden = 1,58125074·10−5 Lichtjahre

Daraus ergibt sich, dass 5 AE nicht 5 Lichtjahre sind, … sondern:

5 mal grob geschossene 1,6 Lichtjahre.

0,6 Lichtjahre sind wie wir jetzt wissen eine ganze Menge an Kilometern,

Man muss sich also bei jeder Berechnung also ganz genau überlegen, was man eigentlich berechnen will, und wo AE als Platzhalter für endlose Zahlenketten steht – und wo nicht. Um so erstaunlicher ist es, dass Raumsonden von der Erde abgeschossen werden und tatsächlich den Merkur erreichen,  ….


Soviel dazu … man kann mehr dazu schreiben, aber es würde jetzt hier an dieser Stelle zu weit gehen, zumal es um ein Videospiel geht:

Wenn ich Ihnen jetzt sage, wir waren irgendwo 500 Lichtjahre von der Erde entfernt im Nirgendwo, dann können Sie sich vorstellen, wie weit das gewesen sein muss:

 

Es handelt sich hier nicht um den Mars … wo genau wir da sind, wissen wir auch nicht, aber das Bild war so faszinierend, dass es einen ganzen Artikel produziert hat.

Und jede Wette:

Irgendwo innerhalb der Spielegalaxie dürstet es einen Nerd, diesen Aspekt berechnen zu wollen, bevor man seinen Frameshift-Drive aktiviert…

 

Deshalb gibt es jetzt zum Abschluss diese kleine Hausaufgabe:

500 Lichtjahre sind wie viele Astronomische Einheiten (AE)?

 

 

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VR ist die Zukunft !

Es ist schon putzig, wie manche Manager die Aufmerksamkeit auf sich lenken wollen, und irgendwie es sogar schaffen.

In diesem Fall hat ein Manager von Samsung sich sehr wohlwollend über VR-Brillen geäußert und ist durchaus der Meinung, nicht eine Technologie, sondern DIE Technologie der Zukunft in den Händen zu halten – sie ist neu, beeindruckend und jeder wird sie haben wollen, weil … naja weil … Ach, ich fasse dieses Statement von dem Samsung Manager mal zusammen:

Blablabla…. Virtual Reality … Blablabla … Fantastisch … Blablabla … Meilenstein … Blablabla … Zukunft … Blablabla …

Grundsätzlich hat er mit seiner Argumentation auch gar nicht so unrecht:

Über 5 Ecken kennt man tatsächlich die ganze Welt!

Die Wahrscheinlichkeit, dass irgend jemand so blöd war, und diesen Hype mitmacht, ist also sehr groß, und die Behauptung, statistisch betrachtet ist jeder direkt oder indirekt mit diesen Dingern in bereits Kontakt gekommen, ist so betrachtet tatsächlich haltbar. Und für die, die es noch nicht realisiert haben, gibt es eben PR-Veranstaltungen und teilnehmende (Top-)Manager, die das einem erklären – und warum es fast schon eine Pflichtanschaffung ist, wenn man an die Zukunft denkt. Sobald 2,5 % der Bevölkerung so ein Ding besitzt, hat man statistisch betrachtet eine spezifische Marktdurchdringung, die auch plausibel erklärbar ist.

Und ja, es ist eine faszinierende Technologie!

Gerade die Möglichkeiten moderner Technologie geben diesen Virtuellen Ausflügen durchaus eine Menge Potential mit auf den Weg – Nicht umsonst werden diese VR-Brillen seit ihrer Erfindung konsequent weiterentwickelt und finden auch eine sinnvolle Anwendung in vielen Bereichen. Nun gut, das kann man so hinnehmen, oder man hat schon 1998 so ein Ding gehabt, und erlebt, wie so eine Zukunft sich NICHT entwickelt:

’95 – ’99 war das alles schon mal VR , fantastisch, wird jeder haben wollen … Die Hochburg war seinerzeit irgendwo 1996 – und dann kamen die Hersteller auf die Idee, dass eine leichte Shutterbrille vielleicht auch ganz gut funktioniert.

Und dann war das Thema 3D auf einmal vom Tisch – der heilige Gral waren schließlich Plasmafernseher … ja, Plasma klang so SciFi, das KONNTE nur die wahre Zukunftstechnologie sein. Naja, entweder das oder etwas anderes… Ach ja, Beamer waren der heilige Gral, oder doch 3-D-Fernseher?

(Wo wir schon dabei sind: Was ist eigentlich aus den LED-Tapeten geworden, die angeblich inzwischen jeder an der Wand hat? Das wäre zumindest mal etwas neues, wenn ich meinen Raum in einen endlosen Wald verwandeln könnte … )

Das sich jetzt jeder für viel Geld so ein Ding kauft, halte ich für ein gewaltiges Gerücht, denn die üppigen Anschaffungskosten sind ja nicht auf diese VR-Brille beschränkt, sondern auch auf den Rest der Hardware, welche ja stimmen muss.

Also … was genau soll man in diesem Zusammenhang noch sagen außer:

Wie immer ein kurzfristiger Hype und dann wird es im Grundrauschen der Entwicklungen verschwinden, bis zu dem Zeitpunkt, wo man wirklich eine sinnvolle alltägliche Anwendung hat – und die ist für ein paar Spiele definitiv noch nicht gegeben – aber es ist schon eindrucksvoll, wie eine ganze Industrie verzweifelt versucht, einen Nutzen zu finden für diesen neu aufgelegten Hype.

 

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Der Keks für’s … naja egal…

Wer kennt diese kleinen Biester nicht, da sie selbst das digitale Zeitalter längst erobert haben und als heiliger Gral der Werbeindustrie aufgestellt werden:

Kekse auf dem Computer

Eigentlich schade, dass diese nützlichen Helfer so dermaßen in Verruf gekommen sind und inzwischen eines der Sinnbilder für vermurksten Datenschutz darstellen. Dabei war die Grundidee gar nicht so schlecht und wirklich mit guten Vorsätzen belastet. Wenn man eine Webseite ansurft (ja, das ist IT-denglisch…), wird ein kleines Datenpacket für eine gewisse Zeit auf dem heimischen Gerät abgelegt. Dieses Datenpacket ist auch kein böser Voodoo, sondern lediglich eine Art von Lesezeichen, in der folgende Daten festgehalten werden:

  • Was wurde angeschaut
  • Welche Webseiten wurden besucht
  • Welche Querverweise hat man angeschaut
  • Welche Suchbegriffe gibt man ein

Im Grunde genommen sind das Informationen, die Suchmaschinen erlauben, mittelfristig die Informationsflut einzugrenzen. Ein Blick auf den Cookie und der Suchdienst im Internet weiß sofort, für welche Themen man sich nun nicht so interessiert und was uninteressant ist.

Haben Sie sich nicht schon mal gewundert:

Sie haben im Internet Fachartikel über Grafikkarten gelesen und danach Kostüme gesucht.  Anschließend schauen Sie ein paar Tage später auf der Webseite der Grafikkarte noch einmal nach und bekommen die neuesten Artikel über Grafikleistung angezeigt. Bei Amazon hingegen wird der besondere “Angebotstip” auf genau die gesuchten Kostüme zugemünzt – obwohl man sich nicht angemeldet hat …

Grundsätzlich hat sich die Webseite mit dem Fachartikel nicht gemerkt, wofür man sich das letzte mal interessierte, sondern einfach ein Datenpacket ausgelesen, in dem vermerkt ist, was für Artikel angeschaut wurden. Und Amazon? – Nun, diese Webseite weiß von der Kostümsuche, weil man mehrere Kostümshops besucht hat.

Und ganz ehrlich:

Was böse Zungen behaupten, stimmt! Man kann damit Bewegungsprofile durch das Internet nachvollziehen und ja, es werden von Marketingexperten ganz gezielte Psychogramme angefertigt, über die gezielter Werbung verteilt werden soll.

Das Surfverhalten im Internet sagt sehr viel über einen Menschen aus, und die richtige Werbung an der richtigen Stelle weckt Begehrlichkeiten und sorgt für einen nachhaltigen Kaufimpuls.

Und jetzt ganz pragmatisch betrachtet:

Moderne Systeme legen sehr genaue Suchprotokolle an, und dank künstlicher Intelligenz mit Vollvernetzung über Geräte hinweg lernen Sie, für was sich “ihr Benutzer” interessiert. Ein Cookie ist zwar nervig und taucht immer wieder aus den Tiefen des Internets auf, ist jedoch bei Weitem nicht mehr das größte Problem in Sachen Datenschutz. Er ist lediglich nicht geschützt und kann von jeder Webseite ausgelesen werden. Was soll man dazu noch sagen, genau das ist ja auch der Sinn der Sache!

Kurz gesagt, überall, wo man sich ein Kundenkonto anlegt, werden weit mehr Daten gesammelt als diese blöden Kekse – unter dem Vorbehalt des “Kundenservice” oder “verbesserter Usablility”. Dienste wie Siri, Alexa und Cortana und ähnliche künstliche Intelligenzen oder persönliche Assistenten haben es sich zur Aufgabe gemacht, immer genauer und exakter uns zu verstehen und Daten anzureichen – Was ein umfangreiches und riesiges Profil ergibt, welches sogar den bevorzugten Wortschatz beinhaltet, automatisch Karten und Bewegungsprofile mit Erinnerungen versieht … und und und.

Man kann es also drehen und wenden, wie man will:

Cookies mögen ihre Schuld an dem ganzen Werbemüll auf Webseiten haben, aber sie sind nicht so eine Katastrophe für den Datenschutz wie alle glauben, da man wirklich mit einfachen Mitteln etwas dagegen unternehmen kann.

 

 

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11 Jahre Ars Balistica …

2005 …

Eigentlich mal Zeit, darüber nach zu denken, wie so ein inzwischen doch sehr umfangreicher Blog sich so entwickeln kann…

Wir sind mit diesem Platz im Internet weit rum gekommen:

Der Anfang war tatsächlich Ende 2005 / Anfang 2006 – damals  noch ohne Webseite und wenn man es wirklich genau nimmt eher als “Spinnerei”

 

innerhalb einer Mittelalterformation:

  • Auf der einen Seite waren die Handwerker
  • Auf der anderen Seite Musiker, Barden, Märchenerzähler, Bogenschützen und “Soldatenvolk”

… 2007 …

Wir haben damals nicht den Fehler gemacht, eine der beteiligten Formationen innerhalb der Gruppe Überhand nehmen zu lassen – also alles gut verteilt – Andere Gruppen haben früher oder später immer wieder Streit bekommen, weil zum Beispiel “die Schaukämpfer” den ganzen Tag rumsitzen und dann 30 Minuten Auftritt mittags und abends vorweisen konnten, wärend die Handwerker den ganzen Tag wirklich am Arbeiten sind, um die Besucher zu bespaßen.

 

Ich hab damals neben Märchen und Geschichten den mobilen Waffenstand mit dem Wandermuseum betreut und zusammen mit dem Bogenschützen dann überlegt, wie man sich irgendwie anders nennen könnte – Handwerk passte so in dem Sinne gar nicht.

… 2009 …

Da wir beide begeisterte Feldbogenschützen mit unterschiedlicher Ausprägung waren, haben wir uns auf Ars Balistica – frei übersetzt ballistische Künste – genannt. Ja, da wir nicht nur Pfeil und Bogen, sondern auch kleinere Belagerungsmaschinen wie Katapulte in Modellgröße hatten, war das immer wieder ein Renner – als wir damals überlegt hatten, einen “römischen Skorpion” zu bauen, bin

 

 

ich auch zur Polizei gegangen und habe mal nachgefragt, wie das überhaupt aussieht, wenn man historische Torsionsgeschütze bauen möchte, ob das in Ordnung ist.

Wir haben es dann auch gelassen, aber das Gesicht werde ich niemals vergessen:

  • Torsion
  • Geschütz

Alleine diese beiden Worte reichten aus, dass dem guten Mann sich alles im Magen umdrehte …


… 2011 …

Später ist dann Ende 2006 damals mit ars-balistica.de eine Bogenbahn entstanden und 2009 ist daraus dann unter Mittelalterzauber.de eine kleine Firma entstanden, die sich bis 2014 hielt, zwischendurch mit mehreren Ständen und … und … und …

 

 

Wir sind dann auch irgendwann aus dem Mittelalter heraus bis zum wilden Westen gewandert und haben mit einer konzeptreichen “Zeitmaschine” experimentiert. Einer der Gründe war, dass wir auch absolut keine Lust mehr auf diese eingefahrenen und szenespezifischen Schienen hatten,

Gibt sogar den einen oder anderen Artikel in der Presse darüber:


… 2012 …

Link zum Artikel der SHZ:

Der Wilde Westen im Tierpark Arche Warder

 

 

 


Nachdem 2014 endgültig die Luft raus war, haben wir angefangen, uns neu zu erfinden, und aus diesem Ort einen Weblog gemacht …

Und wer weiß, vielleicht kehren wir ja auch wieder zurück aus den Tiefen des Internets – Wir haben viele neue Ideen, welche aus neuen Aktivitäten heraus entstanden sind, die sich neben dem Mittelalter gebildet haben:

… 2016

 

Wir verstehen viel Humor und das Leben ist auch irgendwie zu kurz, um lange Weile zu haben oder sich ständig hinter einem PC zu verstecken. Die Welt ist spannend, und an jeder Ecke findet sich etwas neues zum Erforschen…


Auf jeden Fall bedanken wir uns ganz herzlich bei jedem Leser diesseits der Dämmerung, und freuen uns sehr darüber, dass ihr so gerne auf unserer Webseite seit und gerne diese Artikel lest.

Stay tuned!

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Das Ende ist nah…

Jawoll, das Ende der Menschheit ist zwar (mal wieder) nicht eingetroffen, Nibiru ist nicht am Horizont erschienen, und wir haben immer noch keinen Meteoriteneinschlag oder so was in der Art zu verzeichnen…

Aber dennoch, heute, am 27.12.2016 ist es soweit, dass man sich Gedanken machen sollte, wie das nun letztendlich enden sollte, das Jahr.

Und deshalb die unglaubliche Prognose, extra und nur hier auf Ars Balistica:

AM 31.12.2016 um 23:59:59:59 wird das Ende aller Tage erreicht sein!

 

Denn dann springen die Uhren auf 0:0:0 um und das Jahr 2016 findet sein tragisches Ende und einen Wimpernschlag später ist es 2017. Zugegeben, das Ende ALLER Tage wäre anmaßend, aber zumindest das Jahr 2016 ist zu Ende und wird niemals wiederkehren und mit lautem Knall und zisch verabschiedet werden…

Ach, und wo wir schon bei dem Thema Weltuntergang sind:

Ganz exakt am 21. August 2017 soll es nach einigen gläubigen Christen durch eine Sonnenfinsternis eingeleitet werden – das Ende aller Tage steht also auch nächstes Jahr bereits wieder bevor.

Freuen wir uns also auf den nächsten Untergang mitten im Sommer nächsten Jahres oder alternativ auf das Ende des Jahres 2016 – je nachdem, was zuerst eintreffen wird.

Und ja, wir wissen, das macht keinen Sinn, weil der August 2017 auf jeden Fall nach dem Jahresende 2016 kommen wird – aber das ist eine andere Geschichte und die werden wir ein anderes mal erklären…

Also eindeutig:

Frohes Warten auf das Ende des Jahres 2016 !

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Jingle Bells … Jingle Bells

Es gibt jede Menge Gründe, dass wir uns zumindest dieses Jahr dem Klischee-Generve mit überflüssigen Weihnachtsgimmicks auf der Webseite anschließen:

Jingle Bells … Jingle Bells …

Ja, wer liebt nicht diese Art der profanen Ohrenbeschallung.

Ehrlich gesagt, kennen wir da wirklich niemanden, der auch nur Ansatzweise Verständnis für die vielen bunten Weihnachts-Homepages hat, auf denen es überall von virtuellen Tannenbäumen nur so auf die Augen herabprasselt.

wer sich dann doch zu sehr belästigt fühlt, unten rechts (zumindest sollte das so sein) findet Ihr den Pausenknopf, der das Lied nicht stoppt, sondern an der aktuellen Stelle unterbricht.

Reicht ja auch noch nicht, dass am 24. Dezember des Abends die gute Laune mit dem ersten Familiengroßdisaster “Festessen” und “Weihnachtsgeschenketausch” beginnt und dann gegebenenfalls mit einem Mehrtätigen Weihnachtsbaumbegutachtungsmarathon und Festschmauswettbewerb endet…

Aber lange Rede, kurzer Sinn, hier ist der Songtext zum Mitsingen:


Dashing through the snow
On a one horse open sleigh
O’er the fields we go,
Laughing all the way
Bells on bob tail ring,
making spirits bright
What fun it is to laugh and sing
A sleighing song tonight

Oh, jingle bells, jingle bells
Jingle all the way
Oh, what fun it is to ride
In a one horse open sleigh
Jingle bells, jingle bells
Jingle all the way
Oh, what fun it is to ride
In a one horse open sleigh

A day or two ago,
I thought I’d take a ride,
And soon Miss Fanny Bright
Was seated by my side;
The horse was lean and lank
Misfortune seemed his lot
We got into a drifted bank,
And then we got upsot.

Oh, jingle bells, jingle bells
Jingle all the way
Oh, what fun it is to ride
In a one horse open sleigh
Jingle bells, jingle bells
Jingle all the way
Oh, what fun it is to ride
In a one horse open sleigh

Jingle Bells, Jingle Bells,
Jingle all the way!
Oh, What fun it is to ride
In a one horse open sleigh.
Jingle Bells, Jingle Bells,
Jingle all the way!
Oh, What fun it is to ride
In a one horse open sleigh.

Now the ground is white
Go it while you’re young
Take the girls tonight
And sing this sleighing song
Just get a bob tailed bay
two-forty as his speed
Hitch him to an open sleigh
And crack! you’ll take the lead

Jingle Bells, Jingle Bells,
Jingle all the way!
Oh, What fun it is to ride
In a one horse open sleigh.
Jingle Bells, Jingle Bells,
Jingle all the way!
Oh, What fun it is to ride
In a one horse open sleigh.


In diesem Sinne :

HO HO HO ….

Und fröhliches An-der-Kasse-Stehen-wenn-jemand-mit-Cent-Stücken-bezahlt

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Meerschweinchen – Denn weniger geht nicht.

Wenn man eine Kamera hat und irgendwie gerade mal nichts zu tun ist:

Und irgendwie sind gerade diese Tiere immer wieder spannend zu beobachten. …

Aber man muss an dieser Stelle auch mal sagen:

Gerade Meerschweinchen sind keine “Kinderhaustiere” – ganz im Gegenteil, nur weil sie aus welchen Gründen auch immer so gutmütig sind, dass sie im Normalfall nicht beißen, sie mögen es überhaupt nicht, wenn man sie den ganzen Tag auf dem Arm herum trägt, kuschelt und wie ein Baby wiegt.

Ein bisschen Streicheln oder Kraulen an der Lieblingsstelle ist zwar immer wieder in Ordnung, aber wenn die Tiere keine Lust haben, sollte man ihnen auch die Möglichkeit geben, sich entsprechend zurückziehen zu können. Und wenn sie einen gar nicht mögen, ja, auch das kann man sehr schnell sehen ^^

Diese Tiere bekommen erstaunlich viel mit und reagieren auf ihre Umwelt eben in “Meerli-Art” …

Und wer sich richtig viel Zeit nimmt, wird sehr viele spannende Kleinigkeiten innerhalb der Meerschweinchengruppe entdecken über Sozialverhalten und die Art und Weise, wie Kompromisse geschlossen werden könnten.

Es sind auf dem dritten Blick sehr vielschichtige Gruppentiere, welche zu beobachten immer wieder einfach nur Spaß macht, da sie Lösungen für Probleme suchen und sich nicht davon abbringen lassen, etwas zu erreichen.

Das kann man übrigens im Video richtig schön beobachten:

Schauen Sie sich einmal die Gurke an, und wer an ihr da herumknubbelt. Auf der anderen Seite sitzt in diesem Fall ein graues Meerschweinchen und hätte da nichts gegen, diese zu bekommen. Das Problem war jedoch, dass da gerade eine Kamera dazwischen war und es so nicht heran kam, ohne sich mit diesem Ding, das von mir in durch das Gehege geführt wurde, aus einander zu setzen.Das war blöd, aber es gibt ja noch einen anderen Weg hinten rum- und darum sitzt es nämlich dann auf der anderen Seite.

Dieses hat jedoch die derzeitige Besitzerin ganz genau mitbekommen und ist mit der Gurke zu ihrer Freundin gelaufen und hat die Kamera zwischen sich und dem vermeintlichen Gurkendieb gebracht. Und sie hat mitbekommen, dass dieses Ding ungefährlich ist und ich gerne mal ein Leckerli springen lasse, wenn sie sitzen bleibt. …

Übrigens:

Ob das mit der Kamera funktioniert hängt auch von der Lust und Laune dieser Tiere ab – manchmal erlauben sie es, gefilmt zu werden und manchmal eben auch nicht. Das entscheiden aber die Tiere selber und sie teilen ihre Sicht der Dinge auch tatsächlich sehr genau mit.


Es sind keine Kuscheltiere, die man auf den Arm nehmen kann, sondern aufgeweckte Tiere, welche genau wissen, wer sich im Raum befindet und wie man diesem Menschen begegnen sollte.

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Weltuntergang …. Teil: XXXXXXXXXXXXXXXXX

Ja, es ist mal wieder soweit …

Diesen Monat soll die Welt untergehen!

Glaubt man der Blutmondregel ist es mal wieder um unseren terranischen Heimatplaneten geschehen und wir, die nur am Grunde eines riesigen Gasozeans leben, werden alle sterben.

Ja, ist ja auch erst vor ein paar Monaten gewesen, dass die Welt aus den Fugen geraten sollte…

Was bisher geschehen ist:

2012 sollte die Welt im Dezember untergehen – das war ja auch noch OK, zumal der Majakalender das Ende aller Zeiten ankündigte und es einen furiosen Action-Blockbuster zum Weltuntergang in die Kinos schaffte und die Menschen teilweise so sehr in Panik versetzte, dass die NASA höchstpersönlich eine entsprechende Hotline einrichtete …

Ja, schon hart, wenn sowas passiert, vor allen, wenn manch einer in den französischen Alpen – oder in seiner Wohnung – von dem Ende der Welt so überzeugt war, dass er sein eigenes Ableben ankündigte, wenn es nicht einträfe.

Ja, und als sich am Jahrestag 2013, zum 2. Mal dann 2014 und zum 3-jährigen Jubiläum 2015 immer noch nix getan hatte (und das Ganze trotz alternativer Termine), sollte es jetzt bereits im Jahr 2016 geschehen und zwar  … diesen Monat!

Nibiru oder Planet X kommt und wird wohl totgeschwiegen, um keine Massenpanik aus zu lösen!

Böse Zungen behaupten sogar, an Hobbysternographen werde nur noch speziell behandelte Sternschaugeräte verkauft, welche einen Nibiru-Filter enthalten, damit an dieser Stelle lediglich das große Nichts auftaucht.

Ja, es handelt sich um eine große Verschwörung… wir werden uns am Monat danach mit einem weiteren Artikel melden, ob es funktioniert hat und wo wir uns alle befinden …

 

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