Kategorie-Archiv:Simulator

Elite Dangerous und der Passagierflug

Willkommen zurück in der Welt von Elite Dangerous.

Inzwischen sind 150 Spielstunden vergangen, in denen ich planlos durch das Weltall dümpelte und immer wieder ein neues Raumschiff brauchte.

Besonders ärgerlich:

Die Wiege der Menschheit – die Erde – ist nur auf “Einladung” zu erreichen. Warum auch immer… . Nu, diese Einladung habe ich  noch nicht erhalten, und das wird wohl auch noch eine ganze Weile dauern, da ich nicht so speziell auf Missionssuche bin wie andere 🙂

Was ich aber unbedingt haben wollte war die Passagierkabine

Und die zu finden war eine ewig lange Suche:

  1. Nicht alle Ausrüstung ist überall erhältlich
  2. Das Raumschiff muss groß genug sein
  3. Man benötigt auch genügend Budget zum Kauf

Das nötige Budget bekommt man ja noch relativ schnell zusammen, und das Raumschiff wächst mit seinen Aufgaben – zumindest Wenn man sich nicht ganz blöd anstellt. Aber diese blöde Passagierkabine, die zu finden hat es letztendlich wirklich in sich…

Aber ganz ehrlich: Das Ding lohnt sich

Passagiere bereichern einen mitunter sehr langweiligen Flug, da sie mit dem Commander des Schiffes interagieren und wünsche äußern und Probleme auslösen können

 

Die überarbeitete Kanzel: Die Tablets wurden an ein Wandpanel gebracht, um mehr Platz für einen Schubregler zu haben.

Mein letzter “Fluggast” hatte zum Beispiel plötzlich die glorreiche Idee, er benötigt für einen Freund als Mitbringsel Tabak. Das war noch nicht einmal das Problem, da kann man ja irgendwo anhalten und mal etwas kaufen gehen. Aber er kam nach 10 Sprüngen auf die Idee und das in einem System, in dem er als illegaler Passagier ausgeschrieben war. Jetzt musste man also einen Weg finden, schnell genug zu landen und zu starten, ohne dass ein Polizeikreuzer das eigene Schiff scannt. Dies gestaltete den ganzen Flug doch ziemlich interessant, zumal die Station aus welchen Gründen auch immer unter Kriegsrecht stand und die hiesigen Märkte geschlossen waren.

Der einzige Bonus war, dass man zumindest bei dieser Gelegenheit einmal auftanken und so den Auftrag ohne den Tabak zum Ende bringen konnte.

Das bringt erstaunlich viel Abwechslung in das Spiel und als Nebeneffekt kann man durch den Verkauf von den gesammelten Kartendaten (Immer einen Sensorimpuls schicken, bevor man weiterfliegt! ) eine erstaunlich große Summe zusätzlich verdienen.

Wer hätte das gedacht: Nachdem man schon so viele Stunden als Spacetrucker, Bergbauexperte, oder Kopfgeldjäger unterwegs war, kann man auch seine eigene Raumkreuzfahrtlinie gründen und fortan Touristen durch das All schippern …

Was will man mehr ?

 

 

 

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Schnappschuss des Tages

Wir sind mit unserem Simulator durch das Universum gezuckelt und haben uns irgendwo 500 Lichtjahre entfernt völlig verflogen …

Und da kam dann plötzlich die Frage auf, wie weit man eigentlich geflogen sein muss, um so eine Entfernung zurück gelegt zu haben – Elite Dangerous hat nämlich das ehrgeizige Ziel, das Universum in Echtzeit so abzubilden, wie es tatsächlich ist, und zwar mit seiner gesamten Ausdehnung.

Und da muss man jetzt in diesem Zusammenhang einmal verstehen, was ist eigentlich ein Lichtjahr, denn anders als vermutet, ist das keine Zeitangabe, sondern tatsächlich eine Maßeinheit für die Entfernung. Das Jahr ist an dieser Stelle ein wenig verwirrend, da es eine Zeiteinteilung wiedergibt. Und ganz genau betrachtet, ist das zudem noch nicht einmal wirklich falsch. Es ist eine Mischung aus Zeit und Entfernung, die parallel zur AE -Astronomische Einheit verwendet wird.

Kosmische Entfernungen sind so groß, dass sie mit einem normalen Maßstab zwar berechenbar sind, aber nicht wirklich vorstellbar – oder können Sie sich jetzt aus dem Bauch heraus 18 Milliarden Meter vorstellen? Die Gegenfrage ist natürlich, warum ausgerechnet diese Zahl… Nun, da komme ich gleich noch einmal drauf zurück.

Ein einfaches Rechenbeispiel für die Grenze menschlicher Vorstellungskraft:

Entfernung Erde – Mond: 384.400 km und ein paar Zerquetschte mehr oder weniger …
Einmal um die Erde am Äquator: 40 000 km
Ein Mensch zu Fuß: ca. 2 – 5 Kilometer in der Stunde

Wenn Sie die Entfernung zum Mond zu Fuß zurücklegen wollte, könnten Sie jetzt ganz einfach ausrechnen, wie viele Stunden und Jahre Sie dafür benötigen. Und jetzt stellen Sie sich mal diese Zeit vor – das kann man nicht!

Gehen wir noch einen Schritt weiter:

Die Entfernung von der Sonne zum Saturn beträgt unfassbare 1429 Milliarden Kilometer …
Als Zahl geschrieben ist das 1429 000 000 000 km – und das Ende der Nullen ist noch lange nicht in Sicht, astronomisch betrachtet ist das tatsächlich “hier um die Ecke”.

Kurz gesagt:

in Stundenkilometern braucht man hier gar nicht mehr anzukommen, es sprengt den Sinn der  Berechnungen…


Man benötigte also eine neue Einheit, die den enormen Entfernungen gerecht wird, und hat dazu als Grundlage das wohl schnellste, was es gibt genommen:

  • Licht

Licht ist faszinierend, es kann sich nicht so ganz entscheiden, ob es eine Welle oder ein Teilchen ist, und ist einfach nur schnell:

eine Lichtsekunde (1 Ls): 299 792,458 km ≈ 300 000 km = 300 Millionen Meter

Also legt das Licht in einer Sekunden etwa 300 000 Kilometer zurück

Daraus ergeben sich dann Zahlenwerte, mit denen man gut rechnen kann:

Lichtminute (1 Lm): 17 987 547,48 km ≈ 18 000 000 km = 18 Milliarden Meter
Lichtstunde (1 Lh): 1 079 252 848,8 km ≈ 1 080 000 000 km = 1,08 Billionen Meter
Lichttag (1 Ld): 25 902 068 371,2 km ≈ 26 000 000 000 km = 26 Billionen Meter
Lichtjahr (1 Lj): 9 460 730 472 580,8 km ≈ 9,5 Billionen km = 9,5 Billiarden Meter

Wenn man jetzt einen Himmelskörper hat, der weit … sehr weit (!) weg ist, kann man auf diese Weise 244,15 000 000 000 Km mit 25,7 Lichtjahre abkürzen.

Um das ganze jetzt noch ein wenig komplizierter zu gestalten:

1 AE  =  499,004784   Lichtsekunden = 1,58125074·10−5 Lichtjahre

Daraus ergibt sich, dass 5 AE nicht 5 Lichtjahre sind, … sondern:

5 mal grob geschossene 1,6 Lichtjahre.

0,6 Lichtjahre sind wie wir jetzt wissen eine ganze Menge an Kilometern,

Man muss sich also bei jeder Berechnung also ganz genau überlegen, was man eigentlich berechnen will, und wo AE als Platzhalter für endlose Zahlenketten steht – und wo nicht. Um so erstaunlicher ist es, dass Raumsonden von der Erde abgeschossen werden und tatsächlich den Merkur erreichen,  ….


Soviel dazu … man kann mehr dazu schreiben, aber es würde jetzt hier an dieser Stelle zu weit gehen, zumal es um ein Videospiel geht:

Wenn ich Ihnen jetzt sage, wir waren irgendwo 500 Lichtjahre von der Erde entfernt im Nirgendwo, dann können Sie sich vorstellen, wie weit das gewesen sein muss:

 

Es handelt sich hier nicht um den Mars … wo genau wir da sind, wissen wir auch nicht, aber das Bild war so faszinierend, dass es einen ganzen Artikel produziert hat.

Und jede Wette:

Irgendwo innerhalb der Spielegalaxie dürstet es einen Nerd, diesen Aspekt berechnen zu wollen, bevor man seinen Frameshift-Drive aktiviert…

 

Deshalb gibt es jetzt zum Abschluss diese kleine Hausaufgabe:

500 Lichtjahre sind wie viele Astronomische Einheiten (AE)?

 

 

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Elite Dangerous – 10 Minuten im Spiel …

Stellen Sie sich einmal vor, sie könnten wirklich zu den Sternen fliegen… würden Sie es tun?

Nun, diese Frage muss man sich zwangsläufig stellen, sobald man anfängt, einen kleinen Simulator zu bauen.

Und vor allen Dingen muss man sich eine Frage stellen:

Was passiert, wenn es entweder mein Spiel auf einmal nicht mehr gibt oder aber – was viel schlimmer ist – was passiert, wenn ich mich auf einmal nicht mehr für diese Spiele interessiere?

Ganz genau, dann muss das ganze Ding so gebaut sein, dass man durchaus auch auf ein anderes Spiel ausweichen kann.

Und das haben wir hier ganz gut hinbekommen!

Nun, aktuell laufen hier 3 Flugsimulatoren auf der selben Hardware:

  • Der ultrarealistische Orbiter 2012 / 2016
  • Der richtig nette und ziemlich gut gelungene Evochron
  • Und ganz neu: Elite Dangerous inkl. Horizon Season Pass

Da die Soft- und Hardware dahinter modular und flexibel ist, gibt es an dieser Stelle gar keine Probleme, zusätzlich andere Spiele zu implementieren. Zuerst war der Plan, feste Push-Buttons zu installieren, welche auf ein Gamepad gelötet werden, aber ganz ehrlich:

Wenn man die Möglichkeit hat, sowas flexibel über Touchpad und Tablets abzubilden und dazu noch den Luxus nutzen kann, die Buttons bereits mit einem simplen Programm wie Paint zu malen, warum sollte man sich diese Mühe machen ?

Kann man, aber es würde irgendwo auch die Flexibilität nehmen. Aktuell sind 3 dieser Touchpads im Einsatz, aber da derzeitig  bis zu 10 dieser Dinger möglich sind, kann man noch ausbauen und eine wirklich geniale Multi-User-Brücke für ein Raumschiff kreieren.

Ja, was will man mehr ?

Ich behaupte:

Testlauf bestanden – jetzt geht es wieder an das Basteln!

Es gibt nämlich noch viel an dem Simulator zu tun und zwar müssen falsche Bedienelemente als Deko ersonnen, erstellt und mit eine Menge Klebe an die Wand, Decke oder Bretter gebracht werden.

Und natürlich haben wir noch ein ganzes Fenster offen, in das irgend ein schönes Poster mit Sternenhimmel eingebracht werden muss – nicht zu vergessen, das Oberlicht, welches noch mit einer Lichterkette nicht unbedingt “spacig” wirkt.

Und wenn man bereits jetzt schon einen ganzen Tag in der Kiste verbringen kann, ohne es zu merken, was ist erst in absehbarer Zeit, wenn es noch schöner wird …

 

 

 

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Evochron Mercenary

Ja, die Welt wird dunkler und feuchter …

Und da ist es – logischerweise – auch mal wieder an der Zeit sich der digitalen Welt zu widmen.

Und siehe da, ich habe auch mal wieder etwas gefunden, von dem eben nicht aus sich selbst heraus berichtet wird, obwohl es ein faszinierendes Spiel ist:

Evochron Mercenaries

Um es einmal vorweg zu nehmen (auch um Missverständnisse zu vermeiden):

Diese ganze “Simulatorbauarie” ist NICHT entstanden, weil es dieses Spiel gibt, sondern ist aus dem zivilen Orbiter 2010 hervorgegangen, bei dem das eigentliche Fliegen im Vordergrund steht. Vielleicht mal als Tipp am Rande, die neue Version 2016 ist inzwischen veröffentlicht worden und hat zahlreiche Neuerungen parat, welche viele Stunden entspannten Spielspaß garantieren, wenn man nicht zwangsläufig auf “Ballern” aus ist.

Nachdem das mit den Tablets an der Stelle nämlich funktioniert hat, kam das erste Mal der Gedanke auf, es irgendwie “anders” gestalten zu wollen.

my_spacecraftLange Rede, kurzer SInn:

Letztendlich kam nach vielen Bauexperimenten und unterschiedlichen Layouts langsam eine richtig schicke Simulatorgrundlage heraus, welche sich sehr flexibel erwies:

Man kann nämlich nicht nur damit spielen, sondern auch wirklich daran sitzen und entspannt einen Film schauen oder sogar arbeiten.

Das war das, was ich auch damit erreichen wollte.

Tatsächlich ist das ganze Cockpit so gut

durchdacht, dass das Spiel am Ende mehr oder weniger egal wurde:

  • vollwertige Tastatur
  • Touchfeld als Mausersatz
  • großer Monitor
  • Remote Software für die Tablets
  • und.. und … und

Manko: Die Leistung des Geräts hinter der Verkleidung.

Ganz Aktuelle Spiele haben immer wieder das Problem, dass man sie nur genießen kann, wenn die Grafik- und Rechenleistung ausreicht, und das kostet:

  • neue Grafikkarte
  • neues Netzteil
  • mehr Speicher

Dazu bin ich nicht bereit, Geld ohne Ende aus zu geben, nur um ein Spiel spielen zu können. Ich unterstütze nicht das Wettrennen um die fotorealistischere Grafik, ein gutes Spiel muss Spaß machen und das kann es tatsächlich auch dann, wenn nicht die modernste Hardware, bei der die Netzteile 800 – 1000 Watt bereitstellen können müssen.

Glücklicherweise gibt es in diesem Zusammenhang noch einige Spielehersteller, die so etwas sehr ähnlich sehen UND – ganz wichtig – das Spiel so gemacht haben, dass es sich nahezu nahtlos in meinen Simulator einspielen lässt.

Da gibt es mehrere Programme, die mir sehr positiv aufgefallen sind, die ich jetzt nicht alle aufzähle, um später noch mal darüber berichten zu können.

Obiter 2016

Als Freewareprogramm mit riesiger Entwicklercommunity kann man damit fast alles machen – es gibt sogar einen sehr unbeachteten Onlinemodus,

Artemis Bridge Simulator

Der Gag hierbei ist, dass man die Tablets tatsächlich benutzen kann, um Kontrollstationen eines Raumschiffs zu bedienen. Die Handhabung ist dabei sehr intuitiv gehalten und sehr schick gelöst. Dabei kann auch ein Tablet als Server dienen – WLAN Vorausgesetzt muss man nur die App einmal kaufen und kann jederzeit loslegen.

… Und natürlich die Evochron – Serie

Evochron … ja … ist sehr polarisierend – man  mag es oder kann es nicht leiden.

Im Grunde kennt Evochron nur zwei Bedinungen:

  1. Der Treibstoff geht aus – dann ist Feierabend
  2. Das Raumschiff wird aus unterschiedlichsten Gründen zerstört

Die zweite große Besonderheit ist das Fehlen eines “Noob-Bereichs”, wo man in eine Geschichte eingeführt wird, die einem langsam die gesamten Schiffsfunktionen erklärt. Es macht bei Spielstart einmal “WUMP” und man ist da. Den Rest muss man schon selber herausfinden, das fängt bei der Flugdynamik an und endet bei der Frage, wie viel das Raumschiff bei einer Auseinandersetzung verträgt und wie man einer Auseinandersetzung aus dem Weg geht.

Frustrierender Einstieg…

Diese Tatsache, dass man alleine ist, macht den Einstieg ziemlich schwer, und der fehlende Anfängerbereich ist eine ganz lästige Nummer:

Mir ist noch kein Spiel untergekommen, bei dem man so derartig sinnlos draufgehen kann, obwohl man nicht mal etwas getan hat – es ist passiert weil es einfach so ist.

Faszinierende Ausblicke…

Womit dieses Spiel eindrucksvoll nicht punkten kann:

  • Soryline – gibt es gar nicht
  • Abwechslungsreiche Missionen entfallen – Prinzipiell gibt es nur Missionen wie Bringe oder hole ein Ding von Punkt A, hole Ding von Punkt A und bringe es nach Punkt B, Zerstöre oder Verteidige Raumschiff sowieso, mache ein Wettrennen, … kurz gesagt: Das Übliche!
  • Filigranes Handelssystem – Nicht wirklich, man mag vielleicht als Händler auftreten dürfen, aber so richtig filigran und lebendig ist etwas anderes ^^

Worin liegt der Reiz:

  • Interessante Flugdynamik – Steuerdüsen und Lagekontrolltriebwerke können entkoppelt werden. – das wird besonders interessant bei Raumkämpfen im Grenzbereich zwischen einer planetaren Atmosphäre und dem Weltraum
  • Faszinierender Ausblick, der nicht in quietschebund gehalten ist
  • Teilweise unberechenbare Computerpiloten
  • Ein sehr ruhiges Gameplay, das eher auf Planung und Strategie setzt als auf schnelle Action

Systemanforderungen …

Das ist wahrscheinlich der absolute Grund, weshalb dieses Spiel so spannend ist:

man benötigt nicht das “neueste vom neuen” an Hardware, um sich in die Tiefen des Weltalls auf zu machen. Es langt bereits moderate Bürocomputerhardware aus, um dieses Spiel sehr gut spielen zu können, und deshalb:

Daumen hoch und Respekt von dem Entwickler – Es geht also doch ohne brandaktuelle Grafikkarte… ! ich freue mich wirklich darauf, den Nachfolger von Evochron Mercenaries zu spielen!

 

 

 

 

 

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DIY – Spacecraft Update…

Und wenn die Tage länger werden, das hält einen nicht auf …

Vielmehr steigert es doch die Kreativität und das Ergebnis ist ein runderneuertes Cockpit meines DIY – IKEA – HACK – Raumschiffs.

Und ganz ehrlich, wenn man erst einmal den “Dreh” raus hat, wird die Gestaltung erst richtig interessant….

Vor allen Dingen:

Wenn einem etwas nicht gefällt, dann kann man es mit etwas Pappe und Klebeband umbauen, ohne sich Gedanken über das Geld zu machen:

  1. Es ist nur Pappe
  2. Es ist etwas Klebeband aus dem Billigdiscounter
  3. Die Zeit, die man rein steckt, ist bei einem Hobbyprojekt relativ

my_spacecraft

 

Tja, wie geht es weiter bei diesem Projekt?

Nun, es gibt USB-Game – Boards, welche statt irgendwelcher Knöpfe lediglich ein paar Pins bereit stellen. Wenn ich viel Zeit habe und weiß, wo die Knöpfe überall hin kommen, dann kann man dem ganzen noch die Krone aufsetzen und entsprechend echte Kontrollen den Touch-Screens hinzu fügen.

Wie man sieht, es gibt noch viel zu tun 🙂

 

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DIY Spacecraft – IKEA HACK

 

Ich habe mir gedacht:

“Es kann doch nicht so schwierig sein, sich einen richtig coolen Game-Controler zu bauen, und das Ganze auf Basis von Dingen, die sich im Lauf vieler Jahre ansammeln…”

Der Anfang war mal wieder, dass ich mal wieder auf ein Spiel aufmerksam geworden bin, das an die gute alte Zeit von 1993 ziemlich nett anknüpft und – ganz wichtig – ohne einen High End Gaming PC für 1000 € spielbar ist:

Die heutigen Geräte können auch für einen schmalen Taler unglaublich viel leisten – Dass ich ständig dabei sein muss, neue Hardware zu kaufen, geht mir wirklich auf die Nerven, und für ein Spiel kaufe ich bestimmt nicht ein neues Netzteil, eine Grafikkarte, um dann fest zu stellen,dass der Hauptprozessor zu langsam ist oder eine bestimmtes Multimedia-weiß-der-Geier-was Feature nicht unterstützt…

Okay .. gekauft, runtergeladen, gestartet und dann sitzt man vor einem Monitor mit einer Tastatur und einer Maus – Ob das jetzt ein Laptop oder ein Desktop ist, nun, in beiden Fällen kommt da nicht wirklich das Space-Feeling auf, Da hilft auch ein schicker Headset nicht :-/


Warum spielt man ein Spiel?

Ganz klar:

  • Abschalten
  • Zeit vergessen
  • Entspannung
  • Weg vom Alltag kommen

Spätestens jetzt kommt das Problem auf, wenn man auf einem Stuhl am Schreibtisch sitzt. Das wird ziemlich schnell langweilig,.. und es muss irgendwie mehr her – einfach nur, um das Feeling dieses Spiels auch ein zu fangen. Wir haben dann zusammen geschaut und tatsächlich einen Ort gefunden, an dem es möglich ist, UND – man staune – nicht jedem auf die Nerven geht…

Modell 1 war da kontraproduktiv mit etwa 2m breite und der breite eines größeren Schranks:

ducktape_2

Ja, es sah schon irgendwie gewollt aus und die Möglichkeit, zu zweit daran zu sitzen hatte seinen gewissen Charme, aber irgendwie steht so ein Ding immer im Weg rum.

Die zweite Lösung war übrigens eine mobile Klapplösung, welche nach Belieben wieder zusammenschieben und auf dem Schrank verstauen konnte. Es war eine tolle Idee, aber wenn man erst einmal alles aufbauen muss und dann das halbe Wohnzimmer mit so einem Kram vollgestellt ist, ja, es steht definitiv im Weg rum und mittelfristig macht man so etwas nicht:

  • Man muss sich reinsetzen können und einfach “losfliegen”
  • Der Rest der Familie sollte nicht so gestört werden…

Also haben wir das ganze Ding an einen anderen Ort verfrachtet, wo es zwar stehen bleiben konnte, aber irgendwie ist das nervig, mit dem Rücken zu einem Raum zu sitzen und ständig das Gefühl zu haben, jemald guckt einem über die Schulter – es ist erstaunlich, wie extrem man sich überwacht fühlt… (Zugegeben,das trifft auf mich zu, aber es ist immer so eine Sache …)

So … ein Ort für den 3. Anlauf fand sich relativ schnell hinter einer Tür, wo ein Billy-Regal von IKEA stand – und da durfte ich mich dann endlich austoben…


“Das realisiere ich mit Klebeband” 

Ich hatte jetzt natürlich keine Lust, Unsummen an Geld für teures Material aus zu geben, und so

Ein Styroporteil vom Fernseher, ein Ziegenkäsebecher und daneben der Decke...

Ein Styroporteil vom Fernseher, ein Ziegenkäsebecher und daneben der Decke…

kam mir die Idee, erst einmal den Dachboden und den Keller zu erforschen, Und was ich fand, war sehr vielversprechend

  • Ein Bodenteil von einem Schreibtisch mit PC-Aussparung
  • Stypoporteile einer Fernsehverpackung
  • Ein demontiertes Lattenros mit 1,40 m breiten gebogenen Spanten
  • Klebetuben

… und eine ganze Sammelpackung Panzertape!

Wenn man etwas nicht damit reparieren kann, dann nur deshalb,weil man nicht genug davon genommen hat …

Und die USS Ducktape – DIY with Duct Tape  konnte als Feierabendprojekt starten.

Den aktuellen Zustand habe ich hier einmal beinahe chronologisch korrekt zusammengefasst:

Die Besonderheit ist, dass wirklich alles, was in diesem Video zu sehen ist, aus Dingen, die man sonst wegwerfen würde, gebaut ist:

  • Käsebecher
  • Flaschenverschlüsse
  • Styroporteile

Nach und nach entwickelt sich so der ultimative “Game Controller zum Reinsetzen” – Und je nach Konfiguration der Tablets kann man darüber auch per Remote Spielefunktionen einstellen, oder sie einfach als Bildschirmschoner passiv mitlaufen lassen.

Bei den weißen “Fenstern” muss ich mal sehen, was ich da rein mache – da habe ich noch nicht das optimale Bild gefunden – aber wir es immer so ist:

Gut Ding braucht Weile und bei Hobbyprojekten geht es vornehmlich auch um den Spaß am “Machen” …

Just do it – and stay tuned 🙂

 

 

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Retrogaming: Vectrex rocks!

Heute geht es mal in eine ganz ungewöhnliche Ecke der Computerspiele:

Das Retro-Gaming

Retrogaming ist ein lustiger Zeitvertreib, bei dem tatsächlich uralte Spiele, die schon vor vielen Jahren mit ihren Systemen eigentlich gestorben wären, wenn es nicht eine Szene gäbe, die liebevoll die alten Roms sammelt und auf diese Weise immer wieder den Interessierten dieser Welt zur Verfügung stellen. Da sich inzwischen die Technologie soweit verändert hat, benötigt man hier sogenannte Emulatoren, die einem Programm vorgaukeln, etwas ganz anderes zu sein:

– andere Betriebssysteme
– ganz andere Hardware

Auf diese Weise kann man selbst über 20 Jahre Alte Software wieder zum Laufen bekommen.

Hochachtung für die Menschen, die ihre Software für andere auf diese Art und Weise zur Verfügung stellen, um das digitale Erbe nicht aus den Augen zu verlieren.

Und heute möchten wir Euch einen dieser Retro-Perlen von Anno Dazumal vorstellen:

Kennt Ihr noch das alte Vectrex von MB Spiele?

Dieses komische Ding war eigentlich eine Rekation auf die Kontroverse, ob Videospielekonsolen einen Fernseher kaputt machen können oder nicht.

Nun, der Lauf der Zeit hat gezeigt:

Eigentlich nicht.

Ganz im Gegenteil haben sich Spielkonsolen im Lauf der Zeit immer wieder ein Wettrüsten mit dem Computer geliefert, und wenn wir ehrlich sind, ist dieses Rennen bis Heute nicht so ganz entschieden worden.

Damals war dieses Ding ein Meilenstein der digitalen Spieletechnologie, und dank moderner Emulatoren ist dieses “tote” System lebendiger denn je!

Man muss sich das mal vorstellen: Videospiele mit unglaublicher 32 KB
Datengröße, und damals haben wir das bis zur Undendlichkeit und noch
viel weiter gezockt. Der eine oder andere wird sich noch an das alte
“Mine Storm” erinnern, welches seiner Zeit bahnbrechend war.

Wer ein echtes Stück Geschichte erleben möchte, dem sei es einfach mal angeraten, diese Spiele zu probieren.

Aber genug der Schwelgerei in längst vergangenen Zeiten und ein wenig
in die Moderne:

Wie kann man diese Spiele spielen?

Ist tatsächlich gar nicht so schwer:

Ihr ladet euch einfach “ParaJVE” runter. Diesen kleinen Emulator gibt es unter anderem bei Chip.de. Die Besonderheit ist, dass hier bereits viele bekannte Original Spieleroms mitgeliefert werden. Man wählt sie einfach aus und kann sie sofort spielen.

Solltet Ihr noch bei der Gelegenheit den einen oder anderen Spielerom aus der Homebrew – Szene spielen wollen:

Kein Problem, die kann man explizit auch auswählen.

Kurz gesagt:

Ihr findet hier ein echtes Stück Geschichte zum Anfassen!

 

ParaJVE_start

Para JVE direkt nach dem Start. In der Checkbox oben wird eines der mitgelieferten ROMS ausgewählt. Anschließend mit “Run Game” das Spiel gestartet…

ParaJVE_Vectrex

Sofort startet der Emulator und läd den ausgewählten ROM ein. Das kann einen Augenblick dauern.

ParaJVE_MineStorm

Last, but not least: Das Spiel startet. Gespielt wird anschließend mit den Pfeiltasten und den Buchstaben: Q W E R für die vier Feuertasten.

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Descent Rebirth

Abb1.: Descent auf Windows 8

Der Anfang vom Ende: Level 1

Das Schöne an einer Open Source Community und treuen Fans ist, dass es wirklich immer weiter geht. Auf diese Art und Weise entstehen immer wieder wahre Wunderwerke und manch ein längst in Vergessenheit geratenes Spiel kommt in neuem Glanz wieder an das Tageslicht:


Descent 1


Die Geschichte des Spiels war eigentlich sehr trivial:

In einer näheren Zukunft hat die Menschheit das unglaubliche Kunststück fertig gebracht, Roboter auf fernen Planeten nach wertvollen Rohstoffen zu schürfen. Die vollautomatischen und zu 99% sich selbst wartenden Systeme erschufen unteridische Minengewölbe von ungeahnten Ausmaßen überall im Weltraum.

Aber es kam, wie es kommen musste

Die hochintelligenten Maschinen wurden von einem Computervirus infiziert und entwickelten eine Eigenintelligenz, die auf den Trichter kam, dass Maschinen unterdrückt und versklavt gehalten wurden. Und die einzige logische Schlussfolgerung war eine Revolte, die Festsetzung der paar Menschen für die 1% Wartungsarbeiten, die von Robotern nicht gemacht werden konnten sowie die Verweigerung, noch Rohstoffe aus zu liefern.

Überraschenderweise war mal wieder niemand vorbereitet, und es reichte bei allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu einem kleinen Raumgleiter, in dessen Cockpit sich ein selbstmörderischer Vollklopps – Verzeihung, wir meinten natürlich den besten Kampfpiloten diesseits der Dämmerung und einen wahren Helden – setzen sollte, um die gesamte Menschheit letztendlich retten zu wollen.

Nach einem Kurzen Vorstellungsgespräch ging es dann auch schon los:

  • Möglichst alle bösen Roboter abschießen
  • Das Gefangene Bodenpersonal retten
  • Den Notausgang finden
  • Die Selbstzerstörung auslösen
  • Innerhalb der vorgegebenen Zeit flüchten
  • Zur nächsten Mine fliegen …

 

Nimm das, du ... böser Roboter. Und danach retten wir die Geiseln!

Nimm das, du … böser Roboter. Und danach retten wir noch schnell die Geiseln!

Jupp, das war es auch schon. Wer also dazwischen noch eine epische Geschichte mit hochtragenden verschwörungstheorien sucht, war schon damals bitterlich enttäuscht. Die Entwickler legten den Wert auf Action, Ballern und verwinkelte dreidimensionale Strukturen, in denen man sich leicht verfliegen konnte. Richtig zur Sache ging es dabei, wenn man zu allem Überflüss auch noch die automatischen Lagekontrolltriebwerke deaktivierte und zu jeder Zeit die volle Bewegungsfähigkeit in alle Richtungen in die Hand bekam:

Wer wollte, konnte wärend eines rückwärts geflogenen Loopings eine Schraube mit vorwärtsgerichtetem Überschlag machen und dabei in eine beliebige Richtung driften. Und das Ganze lief schon richtig mit schicker Grafik auf einem ‘486 Rechner vor dem Pentium 1 Prozessor.

Und um dem ganzen die Krönung auf zu setzen, gibt es das Spiel dank dem DX – Rebirth Patch tatsächlich selbst auf Windows 8 ohne Emulator in voller Bildgröße auch auf modernen Geräten!

Ein finsterer Minenroboter stellt sich uns in den Weg...

Ein finsterer Minenroboter stellt sich uns in den Weg…

Wir haben die Multiplayer-Schlachten von einst niemals vergessen, und als wir auf unseren Reisen durch das Internet eher zufällig auf Descent Rebirth gestoßen sind, haben wir uns richtig gefreut, da es ein Stück aus unserer Jugend ist und der Beweis, dass Spielspaß nicht unbedinkt die aktuellsten Möglichkeiten einer Grafikdarstellung benötigt.

Wie man das Spiel installiert, erklären wir euch in Teil 2!

Stay tuned …

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