Kategorie-Archiv:Fotos und Bilder

Planet Hamburg

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Schnappschuss des Tages

Wir sind mit unserem Simulator durch das Universum gezuckelt und haben uns irgendwo 500 Lichtjahre entfernt völlig verflogen …

Und da kam dann plötzlich die Frage auf, wie weit man eigentlich geflogen sein muss, um so eine Entfernung zurück gelegt zu haben – Elite Dangerous hat nämlich das ehrgeizige Ziel, das Universum in Echtzeit so abzubilden, wie es tatsächlich ist, und zwar mit seiner gesamten Ausdehnung.

Und da muss man jetzt in diesem Zusammenhang einmal verstehen, was ist eigentlich ein Lichtjahr, denn anders als vermutet, ist das keine Zeitangabe, sondern tatsächlich eine Maßeinheit für die Entfernung. Das Jahr ist an dieser Stelle ein wenig verwirrend, da es eine Zeiteinteilung wiedergibt. Und ganz genau betrachtet, ist das zudem noch nicht einmal wirklich falsch. Es ist eine Mischung aus Zeit und Entfernung, die parallel zur AE -Astronomische Einheit verwendet wird.

Kosmische Entfernungen sind so groß, dass sie mit einem normalen Maßstab zwar berechenbar sind, aber nicht wirklich vorstellbar – oder können Sie sich jetzt aus dem Bauch heraus 18 Milliarden Meter vorstellen? Die Gegenfrage ist natürlich, warum ausgerechnet diese Zahl… Nun, da komme ich gleich noch einmal drauf zurück.

Ein einfaches Rechenbeispiel für die Grenze menschlicher Vorstellungskraft:

Entfernung Erde – Mond: 384.400 km und ein paar Zerquetschte mehr oder weniger …
Einmal um die Erde am Äquator: 40 000 km
Ein Mensch zu Fuß: ca. 2 – 5 Kilometer in der Stunde

Wenn Sie die Entfernung zum Mond zu Fuß zurücklegen wollte, könnten Sie jetzt ganz einfach ausrechnen, wie viele Stunden und Jahre Sie dafür benötigen. Und jetzt stellen Sie sich mal diese Zeit vor – das kann man nicht!

Gehen wir noch einen Schritt weiter:

Die Entfernung von der Sonne zum Saturn beträgt unfassbare 1429 Milliarden Kilometer …
Als Zahl geschrieben ist das 1429 000 000 000 km – und das Ende der Nullen ist noch lange nicht in Sicht, astronomisch betrachtet ist das tatsächlich “hier um die Ecke”.

Kurz gesagt:

in Stundenkilometern braucht man hier gar nicht mehr anzukommen, es sprengt den Sinn der  Berechnungen…


Man benötigte also eine neue Einheit, die den enormen Entfernungen gerecht wird, und hat dazu als Grundlage das wohl schnellste, was es gibt genommen:

  • Licht

Licht ist faszinierend, es kann sich nicht so ganz entscheiden, ob es eine Welle oder ein Teilchen ist, und ist einfach nur schnell:

eine Lichtsekunde (1 Ls): 299 792,458 km ≈ 300 000 km = 300 Millionen Meter

Also legt das Licht in einer Sekunden etwa 300 000 Kilometer zurück

Daraus ergeben sich dann Zahlenwerte, mit denen man gut rechnen kann:

Lichtminute (1 Lm): 17 987 547,48 km ≈ 18 000 000 km = 18 Milliarden Meter
Lichtstunde (1 Lh): 1 079 252 848,8 km ≈ 1 080 000 000 km = 1,08 Billionen Meter
Lichttag (1 Ld): 25 902 068 371,2 km ≈ 26 000 000 000 km = 26 Billionen Meter
Lichtjahr (1 Lj): 9 460 730 472 580,8 km ≈ 9,5 Billionen km = 9,5 Billiarden Meter

Wenn man jetzt einen Himmelskörper hat, der weit … sehr weit (!) weg ist, kann man auf diese Weise 244,15 000 000 000 Km mit 25,7 Lichtjahre abkürzen.

Um das ganze jetzt noch ein wenig komplizierter zu gestalten:

1 AE  =  499,004784   Lichtsekunden = 1,58125074·10−5 Lichtjahre

Daraus ergibt sich, dass 5 AE nicht 5 Lichtjahre sind, … sondern:

5 mal grob geschossene 1,6 Lichtjahre.

0,6 Lichtjahre sind wie wir jetzt wissen eine ganze Menge an Kilometern,

Man muss sich also bei jeder Berechnung also ganz genau überlegen, was man eigentlich berechnen will, und wo AE als Platzhalter für endlose Zahlenketten steht – und wo nicht. Um so erstaunlicher ist es, dass Raumsonden von der Erde abgeschossen werden und tatsächlich den Merkur erreichen,  ….


Soviel dazu … man kann mehr dazu schreiben, aber es würde jetzt hier an dieser Stelle zu weit gehen, zumal es um ein Videospiel geht:

Wenn ich Ihnen jetzt sage, wir waren irgendwo 500 Lichtjahre von der Erde entfernt im Nirgendwo, dann können Sie sich vorstellen, wie weit das gewesen sein muss:

 

Es handelt sich hier nicht um den Mars … wo genau wir da sind, wissen wir auch nicht, aber das Bild war so faszinierend, dass es einen ganzen Artikel produziert hat.

Und jede Wette:

Irgendwo innerhalb der Spielegalaxie dürstet es einen Nerd, diesen Aspekt berechnen zu wollen, bevor man seinen Frameshift-Drive aktiviert…

 

Deshalb gibt es jetzt zum Abschluss diese kleine Hausaufgabe:

500 Lichtjahre sind wie viele Astronomische Einheiten (AE)?

 

 

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Elite Dangerous – 10 Minuten im Spiel …

Stellen Sie sich einmal vor, sie könnten wirklich zu den Sternen fliegen… würden Sie es tun?

Nun, diese Frage muss man sich zwangsläufig stellen, sobald man anfängt, einen kleinen Simulator zu bauen.

Und vor allen Dingen muss man sich eine Frage stellen:

Was passiert, wenn es entweder mein Spiel auf einmal nicht mehr gibt oder aber – was viel schlimmer ist – was passiert, wenn ich mich auf einmal nicht mehr für diese Spiele interessiere?

Ganz genau, dann muss das ganze Ding so gebaut sein, dass man durchaus auch auf ein anderes Spiel ausweichen kann.

Und das haben wir hier ganz gut hinbekommen!

Nun, aktuell laufen hier 3 Flugsimulatoren auf der selben Hardware:

  • Der ultrarealistische Orbiter 2012 / 2016
  • Der richtig nette und ziemlich gut gelungene Evochron
  • Und ganz neu: Elite Dangerous inkl. Horizon Season Pass

Da die Soft- und Hardware dahinter modular und flexibel ist, gibt es an dieser Stelle gar keine Probleme, zusätzlich andere Spiele zu implementieren. Zuerst war der Plan, feste Push-Buttons zu installieren, welche auf ein Gamepad gelötet werden, aber ganz ehrlich:

Wenn man die Möglichkeit hat, sowas flexibel über Touchpad und Tablets abzubilden und dazu noch den Luxus nutzen kann, die Buttons bereits mit einem simplen Programm wie Paint zu malen, warum sollte man sich diese Mühe machen ?

Kann man, aber es würde irgendwo auch die Flexibilität nehmen. Aktuell sind 3 dieser Touchpads im Einsatz, aber da derzeitig  bis zu 10 dieser Dinger möglich sind, kann man noch ausbauen und eine wirklich geniale Multi-User-Brücke für ein Raumschiff kreieren.

Ja, was will man mehr ?

Ich behaupte:

Testlauf bestanden – jetzt geht es wieder an das Basteln!

Es gibt nämlich noch viel an dem Simulator zu tun und zwar müssen falsche Bedienelemente als Deko ersonnen, erstellt und mit eine Menge Klebe an die Wand, Decke oder Bretter gebracht werden.

Und natürlich haben wir noch ein ganzes Fenster offen, in das irgend ein schönes Poster mit Sternenhimmel eingebracht werden muss – nicht zu vergessen, das Oberlicht, welches noch mit einer Lichterkette nicht unbedingt “spacig” wirkt.

Und wenn man bereits jetzt schon einen ganzen Tag in der Kiste verbringen kann, ohne es zu merken, was ist erst in absehbarer Zeit, wenn es noch schöner wird …

 

 

 

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Zurück ins Mittelalter

Und heute mit einer Zusammenfassung von Liedern, die ich mal im Laufe der letzten zwei Jahre selber komponiert habe:

12 Minuten in einem Youtube-Video am Stück – wer hätte das gedacht ^^

Aber OK, das ist so ziemlich die erste offizielle Sammlung für das Jahr 2017 – und ich verspreche, dass es in diesem Jahr wieder neue Lieder geben wird – schon alleine deshalb, weil ich es nicht mag, wenn ständig alte Kamellen wieder aufgewärmt werden und dann als “Neu” gepostet auf der Webseite zu finden sind.

Aber für den 1. Januar 2017 – einem Feiertag, der nach einer durchgefeierten Nacht zu finden ist, kann man nicht allzu viel Kreativität verlangen. Na gut, kann man schon, allerdings bin ich hier nicht als “Profi” sondern habe einfach Spaß daran, diese Webseite zu betreiben und immer wieder neue Inhalte zu produzieren.

Von daher passt das schon…

In diesem Sinne:

Willkommen zum Post Nummer 0001 / 2017

 

Ich freue mich, dass Ihr alle noch immer hier seid 🙂

 

 

 

 

 

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DIY – Spacecraft Update…

Und wenn die Tage länger werden, das hält einen nicht auf …

Vielmehr steigert es doch die Kreativität und das Ergebnis ist ein runderneuertes Cockpit meines DIY – IKEA – HACK – Raumschiffs.

Und ganz ehrlich, wenn man erst einmal den “Dreh” raus hat, wird die Gestaltung erst richtig interessant….

Vor allen Dingen:

Wenn einem etwas nicht gefällt, dann kann man es mit etwas Pappe und Klebeband umbauen, ohne sich Gedanken über das Geld zu machen:

  1. Es ist nur Pappe
  2. Es ist etwas Klebeband aus dem Billigdiscounter
  3. Die Zeit, die man rein steckt, ist bei einem Hobbyprojekt relativ

my_spacecraft

 

Tja, wie geht es weiter bei diesem Projekt?

Nun, es gibt USB-Game – Boards, welche statt irgendwelcher Knöpfe lediglich ein paar Pins bereit stellen. Wenn ich viel Zeit habe und weiß, wo die Knöpfe überall hin kommen, dann kann man dem ganzen noch die Krone aufsetzen und entsprechend echte Kontrollen den Touch-Screens hinzu fügen.

Wie man sieht, es gibt noch viel zu tun 🙂

 

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Meerschweinchen – Denn weniger geht nicht.

Wenn man eine Kamera hat und irgendwie gerade mal nichts zu tun ist:

Und irgendwie sind gerade diese Tiere immer wieder spannend zu beobachten. …

Aber man muss an dieser Stelle auch mal sagen:

Gerade Meerschweinchen sind keine “Kinderhaustiere” – ganz im Gegenteil, nur weil sie aus welchen Gründen auch immer so gutmütig sind, dass sie im Normalfall nicht beißen, sie mögen es überhaupt nicht, wenn man sie den ganzen Tag auf dem Arm herum trägt, kuschelt und wie ein Baby wiegt.

Ein bisschen Streicheln oder Kraulen an der Lieblingsstelle ist zwar immer wieder in Ordnung, aber wenn die Tiere keine Lust haben, sollte man ihnen auch die Möglichkeit geben, sich entsprechend zurückziehen zu können. Und wenn sie einen gar nicht mögen, ja, auch das kann man sehr schnell sehen ^^

Diese Tiere bekommen erstaunlich viel mit und reagieren auf ihre Umwelt eben in “Meerli-Art” …

Und wer sich richtig viel Zeit nimmt, wird sehr viele spannende Kleinigkeiten innerhalb der Meerschweinchengruppe entdecken über Sozialverhalten und die Art und Weise, wie Kompromisse geschlossen werden könnten.

Es sind auf dem dritten Blick sehr vielschichtige Gruppentiere, welche zu beobachten immer wieder einfach nur Spaß macht, da sie Lösungen für Probleme suchen und sich nicht davon abbringen lassen, etwas zu erreichen.

Das kann man übrigens im Video richtig schön beobachten:

Schauen Sie sich einmal die Gurke an, und wer an ihr da herumknubbelt. Auf der anderen Seite sitzt in diesem Fall ein graues Meerschweinchen und hätte da nichts gegen, diese zu bekommen. Das Problem war jedoch, dass da gerade eine Kamera dazwischen war und es so nicht heran kam, ohne sich mit diesem Ding, das von mir in durch das Gehege geführt wurde, aus einander zu setzen.Das war blöd, aber es gibt ja noch einen anderen Weg hinten rum- und darum sitzt es nämlich dann auf der anderen Seite.

Dieses hat jedoch die derzeitige Besitzerin ganz genau mitbekommen und ist mit der Gurke zu ihrer Freundin gelaufen und hat die Kamera zwischen sich und dem vermeintlichen Gurkendieb gebracht. Und sie hat mitbekommen, dass dieses Ding ungefährlich ist und ich gerne mal ein Leckerli springen lasse, wenn sie sitzen bleibt. …

Übrigens:

Ob das mit der Kamera funktioniert hängt auch von der Lust und Laune dieser Tiere ab – manchmal erlauben sie es, gefilmt zu werden und manchmal eben auch nicht. Das entscheiden aber die Tiere selber und sie teilen ihre Sicht der Dinge auch tatsächlich sehr genau mit.


Es sind keine Kuscheltiere, die man auf den Arm nehmen kann, sondern aufgeweckte Tiere, welche genau wissen, wer sich im Raum befindet und wie man diesem Menschen begegnen sollte.

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